Unsere Natur- und Wildnisschule

Die Wildnisschule Tajunta steht für ein lebendiges Leben und die Verbindung von Herz zu Herz

 

Tajunta ist ein Wort aus dem Finnischen und lässt sich mit `Bewusstsein` übersetzen, beinhaltet jedoch viel mehr. Es ist Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gewahrsein, Verständnis und somit genau das, was das Team von Tajunta mitbringt und mit seinen Angeboten fördert. 


Wie viele Menschen haben diese Verbindung verloren? Manche irren ziellos umher, andere sind so laut, dass sie sich selbst nicht mehr hören. Depressionen, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Umweltzerstörung, Gier, Neid und schnelllebige Beziehungen sind oft die Folgen. Werte gehen verloren. Wir leben in einer Zeit schneller Veränderungen. Ruhe, Sicherheit und innerer Frieden werden kaum noch gespürt. 


Tajunta setzt Impulse für mehr Miteinander und ein Leben in Verbundenheit mit sich selbst und seiner Umwelt. Gemeinsam mit Ihnen schaffen wir diese Verbindung, indem wir Sie

dabei unterstützen,

- das eigene volle Potential zu erkennen und auszuschöpfen,

- die Komfortzone zu erweitern und

- die Lebendigkeit, jeden Augenblick spüren.

 
Gelehrt wird nach der natürlichen Ordnung der Dinge. Wir integrieren die Arbeit mit dem Medizinrad, Jahresrad und der integralen Lebenspraxis. 

 

 


 
                                                           

Inhaberin Wildnisschule

 

Silke Haug - Inhaberin

 

Wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue, gehöre ich wohl zu den Urgesteinen, die noch von Zeiten berichten, die heute keiner mehr kennt.

Ich hatte das große Glück, nicht nur frei in den Wäldern herumstreifen zu können, sondern wuchs in einem kleinen Dorf auf, in dem Gemeinschaft gelebt wurde.

Ich war viel mit meinen Urgroßeltern und Großeltern zusammen und damit oft mit den Ältesten des Dorfes. Ich liebte es,  ihre Geschichten zu hören und ihnen bei alltäglichen Dingen zuzusehen und zu helfen. Der Schuppen stand immer offen und wir Kinder konnten bauen und werkeln wie wir wollten. Vorausgesetzt, wir verschwendeten nichts und fragten respektvoll. Früh interessierte ich mich für die Nahrung aus Wald und Flur, da sowohl meine Urgroßmutter wie mein Vater Kräuter, Früchte und Pilze verarbeiteten.

Am schönsten war es, wenn ich meinen Opa begleiten durfte durch den Wald. Ich war mucksmäuschen still, um ja nichts zu verpassen. Ich hatte großen Respekt vor ihm und saugte alles auf, was er erzählte. Er war mit dem Wald verbunden, jedem einzelnen Baum, der Erde und allem, was da war. Er sagte, der Wald ist seine Kirche, hier ist Gott und nirgend wo anders. Das beeindruckte mich und prägte mein Leben.

 

Kein Wunder, dass ich durch viele Abzweigungen und lange Wege wieder hier bin, in der Natur mit meinen Verwandten. 

Ich war eine der ersten, die Survival in die Jugendarbeit integrierte in Verbindung mit Erlebnis- und Sozialpädagogik. Ende 1991 schrieb ich, damals noch im Jugendamt tätig, einen Survivalkurs aus und diese Gruppe bestand bis ich andere Wege ging. Noch heute habe ich zu den Gruppenmitgliedern Kontakt. 

 

1992 war ich unter den ersten in Deutschland von Outward Bound ausgebildeten Erlebnispädagog*innen. Ich arbeitete im In- und Ausland.

 

Ein Leben im Einklang mit der Erde zu führen war und ist das, was ich so weit es mir möglich ist, lebe.

Ich ging viele Wege, aber nie weg von der Natur.

Als Mutter von 3 Kindern widmete ich mich voll und ganz der Familie und dem Ziel, weitestgehend autarkt zu werden und aus dem eigenen Garten uns zu versorgen. Ich erschuf ein kleines Naturparadies inmitten der Stadt. 

Es gab nicht viel, was ich nicht selbst machen konnte.

Seit 2008 bin ich als Natur- und Umweltpädagogin selbstständig.

Ich liebe es mit den Händen etwas zu erschaffen, wenn ich draußen bin oder einfach "nur" zu sitzen und wahrzunehmen. 

Ich bin manchmal selbst überrascht, was mir so begegnet. Einmal kam der Biber so nah, dass ich ihn mit den

Händen hätte berühren können. 

 

 Was mich ausmacht? Ich glaube noch an die Kraft der Gemeinschaft und bemühe mich, die Hoffnung auch in anderen wach zu halten. Ich bin kreativ und bewahre mir meine kindliche Freude.

 

Ausbildungen

  • Erlebnispädagogin; Outward Bound
  • Trainerin für „Professionell handeln in Gewaltsituationen“; 
  • Entspannungspädagogin; BTB
  • Achtsamkeitstrainerin; BTB
  • Natur- und Wildnispädagogin, Koyote-Akademie Ralf Greiner
  • Masterausbildung Wildnis/ Survival, Jürgen Gerzabek
  • Philosophieweiterbildung nach Starking Wolf, Koyote-Akademie, Ralf Greiner;  Jürgen Gerzabek
  • Healing; Darrel Combs; Heiler,Schamane und Wildnisexperte
  • Mentoring; WS J.G.
  • Ritualbegleiterin; Jürgen Gerzabek; Red Way Gathering 
  • Weg des Schamanen Koyote-Akademie; Jürgen Gerzabek, 
  • Trainerin für Waldbaden ,  Akademie für Sinnhaftigkeit
  • Scout bei Koyote-Akademie und Jürgen Gerzabek
  • Ganzheitliche Naturheilkunde
  • Schwitzhüttenkreis Neuburg a.K.

Weitere: Korbflechten, Bogenbau, Klettern, Gesprächsführung, Märchenerzählen, Schauspiel, Zeichnen.........

 

Und meine große Leidenschaft?
Draußen in der Natur sein und den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. "Vieles selbst machen und das nutzen, was schon da ist". Das beschreibt mein Leben ganz gut. 

Meine Vision, meine Verbundenheit mit der Natur zu teilen und Menschen anzuregen, gemeinsam für die Erde und die nächsten Generationen nachhaltig eine hoffnungsvolle Zukunft  zu gestalten. 

Altes Bewahren und weitergeben, die Erde und das Leben zu schützen und Heilungsprozesse zu begleiten und anzuregen. 

 

Ich arbeite im Netzwerk Umweltbildung Günzburg und führe das Umweltbildungssiegel Bayern.